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Lastannahmen im Hochbau


© Damien's Skyscraper Page
Die Lastermittlung steht am Anfang der statischen Berechnung jedes Bauwerkes. Die Größen der anzunehmenden Lasten sind in DIN-Vorschriften angegeben. Sie sind abhängig von Baustoffen und Art der Bauwerke, und können nicht beliebig gewählt werden.
 
Die grundlegende Vorschrift für Belastungsannahmen ist die DIN 1055, 'Lastannahmen für Bauwerke', in der die am häufigsten gebrauchten und allgemein zu verwendenden Lasten festgelegt sind. Nach den neuen europäischen Vorschriften ist der EC1 (Eurocode 1) maßgebend.
 
Alle Kräfte, die auf ein Bauteil einwirken, haben ihre Ursache in Eigenlasten, chemischen oder physikalischen Veränderungen der Baustoffe oder des Baugrundes und dem Betriebszustand. Im einzelnen unterscheidet man dabei:
Ständige Lasten:
 
Die ständige Last ist die Summe aller unveränderlichen Lasten. Diese sind die Eigenlasten der tragenden Bauteile (beispielsweise Stahlbetondecke) und die von ihnen dauernd aufzunehmenden Lasten (z.B. Estrich, Fußbodenbelag). Die ständige Last ist in ihrer Größe abhängig von den verwendeten Baustoffen.
 
Verkehrslasten:
 
Die Verkehrslast ist die veränderliche oder bewegliche Belastung des Bauteils. Sie ersetzt die Lasten von Personen, Einrichtungsgegenständen, Lagerstoffen, Fahrzeugen, Schnee und Wind. Die Verkehrslast ist in ihrer Größe abhängig vom Nutzungszweck des Gebäudes und als Wind- bzw. Schneelast abhängig von Form und geographischer Lage des Gebäudes.