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Vorwort zur Diplomarbeit von Prof. Birger vom Ufer
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Dear Internetuser, liebe Statikfreaks,
In unruhigen Zeiten, in denen jeden Tag bildungspolitisch "eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird", sehnen wir uns nach etwas Konstanz. Da kommt die Statik gerade recht. Denn eines ist gewiss: Die physikalischen Gesetze lassen sich nicht brechen! Wir leben auf einem blauen Planeten, auf dem alles magisch vom Erdmittelpunkt angezogen wird. Die Statik ist eine Wissenschaft mit eigener Magie, mache halten sie auch für faulen Zauber. Wir beschäftigen uns mit dem Gleichgewicht, das schon so mancher Student beim Anblick seiner Statiknoten verloren hat. Die Summe der Momente bezüglich eines Drehpunktes verschwindet. Die Summe der positiven Momente eines Studierenden beim Erleben der Statik verschwindet ebenfalls oft. Von Sinus und Cosinus - den beiden römischen Räubern - durch den irrationalen Raum getrieben, verliert so mancher seine Bezugsfaser. Aber die Lehre von Kräften und Momenten hält nicht nur Negatives bereit. Zuweilen nimmt die Statik geradezu sozialistische Züge an, denn die Kräfte verteilen sich im Verhältnis der Steifigkeiten. Wo findet man heute noch soviel Lastenausgleich in Zeiten, in denen die Zustandslinien der Gesellschaft ellbogenförmig zu verlaufen scheinen. Viele hoffen trotzdem auf die Abschaffung der Statik, einige warten auf die Verfilmung des Phänomens. Doch das ist erst der übernächste Schritt. Herr Renno hat die Zeichen der Internetzeit erkannt und alles multimedial verflashed und mit Buttons vernagelt. Und das hat er sehr gut gemacht. Eine Seite, die ein Anfang ist und sicherlich noch ausbaufähig. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber was machbar ist. Eine alte Wissenschaft verbunden mit einer ganz Neuen? Ich danke Herrn Renno für seinen Einsatz an der e-learning-Front und empfehle die Seiten zur nachmittäglichen Lektüre, so zwischen "Vera am Mittag" und dem "Statikcontainer"...
Viel Spaß
Prof. Birger vom Ufer